MAKE GOOD MEN BETTER! – Eine einfache Antwort aus dem englischen Sprachraum auf die Frage, was will und was tut die Freimaurerei. Dies beschreibt sehr gut das Ansinnen, durch Arbeit an sich selbst, „am rauhen Stein“ wie der Freimaurer sagt, seine Lebensanschauungen und seine Handlungen zu verbessern.

Diese Beschreibungen machen deutlich, was die meisten Brüder unter Freimaurerei verstehen. Es ist aber zu betonen, daß es in der Freimaurerei keine Dogmen gibt. Das bedeutet, es gibt kein allgemeingültiges Verständnis über die Freimaurerei, sondern es gilt für jeden Bruder immer das, was der einzelne Bruder darunter versteht.

Einer der Begründer der Freimaurerei, Friedrich Ludwig Schröder (1744-1816) schrieb:

„Die Freimaurerei soll etwas in Ihren Mitgliedern bewirken, was weder der Staat noch die Kirche bewirken kann, und was doch unerlässlich notwendig ist, um den Menschen in der Gesellschaft und im Staat moralisch zu vollenden.“

Die jedenfalls unserer Meinung nach schönste Definition ist diejenige des großen deutschen Dichters Lessing:

„Freimaurerei: Daheim ist sie Güte,
im Geschäft ist sie Ehrenhaftigkeit,
in der Arbeit ist sie Anständigkeit,
in Gesellschaft ist sie Höflichkeit,
für die Unglücklichen ist sie Mitleid,
gegen das Unrecht ist sie Widerstand,
für das Schwache ist sie Hilfe,
dem Gesetz gegenüber ist sie Treue,
gegen Andersdenkende ist sie Toleranz,
gegen den Unrechttuenden ist sie Vergebung,
für den Glücklichen ist sie Mitfreude,
vor Gott ist sie Ehrfurcht und Liebe.“