… urteilen die Stuttgarter Nachrichten über Gemeinsamkeiten tatsächlicher Logen von heute mit den Geschichten von Schriftsteller Dan Brown. Im Rahmen ihres ausführlichen und erfreulich objektiven Berichts über einen Besuch der Loge Zu den 3 Cedern notieren die Redakteure:

Hier treffen sich keine Illuminaten, die okkultes Wissen zelebrieren. „Der Tempel entsteht in den Köpfen“, erklärt [Meister vom Stuhl] Frank, „und der Ritus soll einen raus aus dem Alltag führen. Er soll die Nachdenklichkeit und Konzentration erhöhen.“ Seit Mitbruder Dieterich ergänzt: „Die Rituale wirken wie eine Reset-Taste.“ Diese sinnbildliche Taste soll den gewohnten Lebensrhythmus durchbrechen.

Am Ende der Entdeckungsreise in die Hackländerstraße, so das Resumee, bliebe wenig übrig von der Vorstellung einer dunklen Geheimloge. Hier träfen sich keine Weltverschwörer, sondern im besten Fall 45 Weltverbesserer.