Einen „doppelten Genuss“, nämlich Kunst und Musik, hätten die Besucher des Nümbrechter Hauses der Kunst am Samstag erlebt, so die Oberbergische Volkszeitung (OV). Die dritte Auflage des Festivals Art & Music startete mit der Vernissage des bildenden Künstlers Jens Rusch.

Jens Rusch: Dein neuer Koog ist ein fressend Werk (1989)

Jens Rusch: Dein neuer Koog ist ein fressend Werk (1989)

Aus seiner norddeutschen Heimatstadt Brunsbüttel, so die OV weiter, hat Jens Rusch 40 Werke aus den vergangenen zehn Jahren mitgebracht, die zeigen, wie er sich sieht: unkonventionell, vielseitig und neugierig. Seine Bilder sind fast altmeisterlich gegenständlich, mit Zitaten bis zurück zu Leonardo da Vinci.

Was viele nicht wissen, da man ja unter Freimaurern lebende Brüder nicht „outet“: Rusch gehört einer Loge in Hamburg an. Sein Ölgemälde Vanitas vanitatum zeigt Symbole der Vergänglichkeit, die in der Freimaurerei eine Rolle spielen: ein Totenschädel, eine Sanduhr, eine abbrennende Kerze. In seinem Werk Rosslyn Chapel hat Rusch die bekannte Templer-Kathedrale bei Edinburgh gemalt.