Humor

Guter Rad ist teuer

Beginnen wir doch das Jahr mit einem neuen Freimaurer-Witz.

Diesmal geht es um einen unverschlossenen Brief ohne Marke, der dem Briefträger auffiel. Der Brief war „an den lieben Gott“ adressiert. Da der Brief offenbar von einem Kind stammte, entschloss sich der Briefträger, ihn zu lesen, um vielleicht helfen zu können.

Fahrrad, von einem Kind gemalt
Es stellte sich heraus, dass ein kleiner Junge ein Fahrrad gemalt hatte und den lieben Gott um 100 Euro bat, die seinen Eltern fehlten, um ihm diesen sehnlichen Wunsch erfüllen zu können.

Der Briefträger war Freimaurer, und so trug er den Wunsch des Jungen in seiner Loge vor. Spontan sammelten die Brüder Geld für das Kind. Es kamen 80 Euro zusammen, die der Briefträger dem Jungen, zusammen mit einem Gruß der Bruderschaft, in den Hausbriefkasten legte.

Am nächsten Morgen fand er einen neuen Brief an den lieben Gott in der Post. Er war von dem kleinen Jungen, der sich vielmals für das Geld bedankte, aber darum bat, das Geld doch beim nächsten Mal über jemand anders zu versenden, da die Freimaurer sich 20 Euro einbehalten hätten.

Diagnose unter Brüdern

Wir hätten lange keinen Freimaurer-Witz mehr gebracht, heißt es in einer Leser-E-Mail. Kein Problem.

Ein Arzt und ein Klempner sind in der gleichen Loge. Eines Sonntagmorgens wacht der Arzt auf und findet seine Toilette verstopft. Er ruft seinen Ordens-Bruder an, den Klempner, und schildert ihm sein Leid.

„Mein Bruder, es tut mir leid das zu hören, aber ich arbeite nicht an Sonntagen. Kann das nicht bitte bis morgen warten?“ Der Arzt erwidert, „Ich mag es ja auch nicht, sonntags gestört zu werden. Aber wärest Du in Schwierigkeiten, mein Bruder, und fühltest Dich unwohl, ich würde sofort vorbeikommen!“

„Also schön“, sagt der Klempner, setzt sich ins Auto und fährt hin. Er geht ins Bad, öffnet den Toilettendeckel, holt zwei Aspirin aus der Tasche und wirft sie in die Schüssel. „Das sollte erst mal helfen. Falls sich bis morgen keine Besserung einstellt, komme ich gerne nochmal vorbei.“

Der Smiley von Regensburg

 

Regensburger Smiley mit Krone aus dem Rokoko

„Bei den Vorbereitungen zur Jubiläums-Ausstellung der Regensburger Johannis Freimaurerloge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht fiel dem Kuratoren-Team um Dr. Wolfgang Neiser und Tanja Leiminger der kuriose Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert in die Hände.“, berichtet die Online-Ausgabe des Regensburger Wochenblatts vom 29. Mai 2015.

Und weiter: „Der erste Regensburger Smiley mit Krone aus dem Rokoko schmückt einen Bericht über die Gründung der französischen Freimaurer-Loge, der 1771 in der Stadt gedruckt wurde. […] Als Erfinder des Smileys galt bisher der Amerikaner Harvey Ball aus Massachusetts. Der Werbegrafiker zeichnete im Jahr 1963 das gelbe Grinsegesicht im Auftrag einer Versicherungsgesellschaft.“

Der Smiley ist also eine freimaurerische Erfindung! Aha.

Wieder was dazugelernt.  :)

Abbildung: Kupferstich von 1771, gemeinfrei. Foto: Historisches Museum, Regensburg 2015.

Die gute und die schlechte Nachricht

Mal was ganz anderes. Selbstverständlich gibt es neben Ostfriesen- und Politiker-Witzen auch Freimaurer-Witze…

Fritz und Friedrich waren beide Freimaurer und enge Freunde. Sie schworen einander, dass derjenige von beiden, der in den Ewigen Osten vorangeht (zuerst stirbt), versucht den anderen zu kontaktieren, um ihm zu erzählen, wie’s im Himmel so aussieht.

Wie’s das Schicksal wollte, ging Friedrich zuerst.

Eines nachts, als Fritz am Einschlafen war, war es ihm, als hörte er Friedrich’s Stimme.

„Bist Du das, Friedrich?“

„Ja, Fritz. Ich halte mich an unsere Abmachung.“

„Uff. DAS ist ja eine freudige Überraschung, mein Lieber! Und sag schon … wie ist es so?“

„Es ist so wunderbar. Die Loge hier ist perfekt. Die Gästeabende sind brechend voll mit Leuten, die aufgenommen werden wollen, das Ritual wird perfekt ausgeführt, und der Geist von Nächstenliebe, Wohltätigkeit und Toleranz ist überall spürbar.“

Fritz‘ Augen füllten sich mit Tränen der Freude. „Oh wie wunderbar! Es ist alles wie wir gehofft hatten! Allerdings … Du klingst gar nicht so begeistert, während Du das sagst. Warum nicht?“

„Äh … nun ja … ich habe gute und schlechte Nachricht. Die gute ist, wir nehmen am kommenden Dienstag einen neuen Bruder auf.“

„Das ist doch fantastisch! Und die schlechte Nachricht?“

„Du bist eingeteilt zur Mitarbeit.“

Ein ernsthafter Vortrag

Ok ok, Sie haben unser Osterei gefunden, noch einen Freimaurer-Witz:

Eines Nachts, vor langer Zeit in einem fernen Land, hatte ein Bruder an der Festtafel ziemlich tief ins Glas geschaut, und machte sich nun auf den Weg nach Hause. Dabei schwankte er ziemlich stark und stützte sich immer an den Laternenpfählen auf seinem Weg ab.

Ein Polizist sah ihn und ging zu ihm hinüber.

„Nun mein Herr, wohin des Weges zu so später Stunde?

Der Bruder erwiderte: „Oh, ich bin unterwegs zu einem ernsthaften -hic- Vortrag über Freimaurerei!“

Irritiert fragte der Polizist nach, „Ach was!? Und von wem bitteschön bekommt man zu dieser nächtlichen Stunde einen ernsthaften Vortrag über Freimaurerei?

Der Bruder erwiderte: „Von meiner Frau !!!

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