Lenz, Siegfried

„Die alten Symbole Winkelmaß, Wasserwaage und Senkblei zeugen von der Beharrlichkeit einer Hoffnung, die sich durch nichts widerlegt sehen will. Von den etablierten Ungerechtigkeiten nach Gerechtigkeit verlangen; in Zeiten der Ungleichheit Gleichheit zu fordern; angesichts tätiger Feindseligkeit geduldig zur Brüderlichkeit zu überreden: auch dafür hat der Freimaurerbund ein Beispiel gegeben.“

Siegfried Lenz, Schriftsteller, Dichter, Menschenfreund. Kein Freimaurer, aber der Freimaurerei sehr freundschaftlich verbunden.

Sterntaler

Auf unseren Seiten konnten wir ja schon mehrfach über gemeinnützige Projekt unter Beteiligung von Freimaurern berichten.

So ist im Alb-Boten über die Freimaurerloge „Glocke am Fuße der Alb“ zu lesen, die nicht nur über einen Förderverein Stipendien an begabte junge Menschen vergibt, sondern neuerdings auch direkt einen Teil der Kosten der Musikausbildung für 3 Kinder übernimmt.

Auch das finden wir gut.

Humboldt, Alexander von

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschaung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“

Alexander von Humboldt, Freimaurer

Freude im Hexenhaus

Freimaurer zu sein heißt, gerne Gutes zu tun ohne darüber zu reden.  Aber manchmal gibt es Ausnahmen.

Ein Scheck wird an das Hexenhaus übergeben
So konnte das Hexenhaus in Espelkamp (Westfalen) am 18. Februar 2016 einen Scheck über 3.500 Euro von einer Loge der britischen Freimaurer im Verbund der VGLvD entgegennehmen.  Dieser Spende war erst im Dezember 2015 ein Scheck i.H.v. 4.500 Euro vorausgegangen.

Die Online-Ausgabe der Neuen Westfälischen berichtet dazu, dass von dem Geld -unter anderem- eine Industriewaschmaschine und langlebiges, pädagogisches Spielzeug für Kinder angeschafft worden sind. Das finden wir gut.

Foto: Neue Westfälische Online (Ausschnitt)

Wayne, John

„Rede einfach, rede langsam und sag nicht zu viel.“

John Wayne, Schauspieler und Freimaurer

Die Loge auf dem Mond, oder: Thank you, Buzz!

Wer live am Fernsehgerät dabei war, damals am 20. Juli 1969, vergisst es nie: Neil Armstrong und Edwin ‚Buzz‘ Aldrin betreten als erste Menschen den Mond! (Scherzhaft könnte man sagen, in jenem Moment bestand die halbe Mondbevölkerung aus Freimaurern.)

Foto vom Astronauten Buzz Aldrin
Was allerdings kaum jemand mitbekam damals, war dass Buzz die Gelegenheit zur Gründung (freimaurerisch: Lichteinbringung) der Tranquility Lodge 2000 nutzte, benannt nach der geographischen Lage des Landeplatzes im Mare Tranquilitatis.

Fünfundachtig Jahre ist Buzz am 20. Januar 2016 geworden, und er sieht immer noch gut aus, finden wir. Wir durften ihn live erleben vor ein paar Jahren bei uns in Hamburg; ein bescheidener, super netter Typ, der mit Engelsgeduld alle Fragen zur Raumfahrt beantwortete. Lesen Sie mehr über Buzz und Tranquility Lodge, und/oder erleben Sie die Bilder von damals noch einmal auf Youtube, mit Kommentaren von Neil und Buzz.

Foto: Buzz Aldrin 2015, mit frdl. Genehmigung von tl2k.org.

Schweitzer, Albert

„Ich habe mich viel mit der Geschichte des Freimaurerordens beschäftigt und die Bedeutung für das Entstehen der europäischen Kultur gewürdigt. Ich bin überzeugt, dass er in der Aufrechterhaltung derselben etwas zu bedeuten hat, weil er das freisinnige und ethische Miteinander vertritt, das, was Kultur ausmacht.“

Albert Schweitzer, Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph, Pazifist. War kein Freimaurer, stand aber der Freimaurerei, besonders der Ordensfreimaurerei, in Freundschaft verbunden sehr nahe

Ein Rocker gibt sich die Ehre

Abbildung zeigt 6 Gemälde von Jens Rusch
Nur noch bis zum 5. März 2016 ist die Ausstellung des engierten Freimaurers und Künstlers Jens Rusch (dem Wacken-Supporter und „Hardrocker unter den Freimaurern„) im hamburgischen Logenhaus in der Welckerstraße Nr. 8 zu sehen.

Wir erinnern an unseren Buchtipp: In Philipp Militz‘ neuem Werk Nicht von gestern: Freimaurer heute ist Rusch ein Porträt gewidmet.

Foto: Philipp Militz‘ Blog Freimaurer.online, mit freundl. Erlaubnis

Fleming, Alexander

„Wenn Penicillin Kranke heilen kann, dann kann spanischer Sherry Tote ins Leben zurückbringen.“

Alexander Fleming, Entdecker des Penicillins, Freimaurer

Guter Rad ist teuer

Beginnen wir doch das Jahr mit einem neuen Freimaurer-Witz.

Diesmal geht es um einen unverschlossenen Brief ohne Marke, der dem Briefträger auffiel. Der Brief war „an den lieben Gott“ adressiert. Da der Brief offenbar von einem Kind stammte, entschloss sich der Briefträger, ihn zu lesen, um vielleicht helfen zu können.

Fahrrad, von einem Kind gemalt
Es stellte sich heraus, dass ein kleiner Junge ein Fahrrad gemalt hatte und den lieben Gott um 100 Euro bat, die seinen Eltern fehlten, um ihm diesen sehnlichen Wunsch erfüllen zu können.

Der Briefträger war Freimaurer, und so trug er den Wunsch des Jungen in seiner Loge vor. Spontan sammelten die Brüder Geld für das Kind. Es kamen 80 Euro zusammen, die der Briefträger dem Jungen, zusammen mit einem Gruß der Bruderschaft, in den Hausbriefkasten legte.

Am nächsten Morgen fand er einen neuen Brief an den lieben Gott in der Post. Er war von dem kleinen Jungen, der sich vielmals für das Geld bedankte, aber darum bat, das Geld doch beim nächsten Mal über jemand anders zu versenden, da die Freimaurer sich 20 Euro einbehalten hätten.

Drei Schlüssel für Regensburg

Von verschiedensten Orten, wo es eine Loge gibt, haben wir schon berichtet, darunter Bad Krozingen, Mallorca, die Schweiz, Washington, Neuseeland und der Mond. Und im neuen Jahr führt uns dieser erste Bericht nach Bayern!

Wappen der Stadt Regensburg
Genauer gesagt, nach Regensburg. Die Ausstellung der Loge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht vermittelt viel Hintergrundwissen nicht nur über die örtliche Loge, sondern auch über Freimaurerei an sich: Was ist Freimaurerei? Welches sind grundlegende Symbole? Was macht Freimaurerei seit Jahrhunderten so interessant für gebildete Menschen?
Wer nicht mal spontan nach Regensburg fahren kann, dem sei der einschlägige Bericht in der Onetz empfohlen.

Abbildung: Wappen der Stadt Regensburg, gemeinfrei