Wie hältst du’s mit der Religion?

Die „Gretchenfrage“, in Goethes Faust I stellt Margarete, genannt Gretchen, der Hauptfigur Heinrich Faust die Frage:

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“

Nun, wir Freimaurer sind da grundsätzlich offen, jeder so, wie er mag.

Unsere Loge gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, dem Freimaurerorden. Dieser schreibt auf seiner Homepage:
„… Dieser Freimaurerorden ist aber keineswegs eine Religionsgemeinschaft und will/kann es auch nicht sein. Für uns ist es nicht von Bedeutung, welcher christlichen Konfession der einzelne Bruder angehört. Ebenso verlangen wir keine Zugehörigkeit zu einer Kirche, allerdings – und so steht es auch in unserer Ordensregel – wir verlangen das Bekenntnis zur Lehre Jesu Christi, wie sie in der Heiligen Schrift enthalten ist und zum Bekenntnis eines höchsten Wesens (supreme being), welches wir als den „Dreifach Großen Baumeister der ganzen Welt“ verehren.“

Wie sieht es aber anders herum aus, wie hält es die Kirche mit den Freimaurern?

Hier ist insbesondere das Verhältnis der Römisch-Katholischen Kirche zur Freimaurerei zu beachten. In insgesamt 20 Rechtsakten haben Päpste seit dem 18. Jahrhundert die Freimaurer als Geheimbündler, Häretiker und Feinde des Glaubens verurteilt. Dies führt soweit, daß Katholiken, wenn sie Mitglied einer Loge sind, von der Exkommunikation bedroht sind.

Um so interessanter ist ein Beitrag über die Präsentation eines Buches von Monsignore Weninger, Priester, Ex-Diplomat und Vatikan-Mitarbeiter, auf der Webseite der katholischen Kirche von Österreich. In seinem Buch plädiert Monsignore Weninger für Aussöhnung von Kirche und Freimaurern. Den hochinteressanten Artikel finden Sie hier.

Freimaurer in Mönchengladbach

Viele Logen nutzen ein Jubiläum, um sich einer grösseren Öffentlichkeit zu präsentieren, so auch die Loge „Vorwärts“ in Mönchengladbach, die in diesem Jahr 175 Jahre alt wird.
Aus diesem Anlass präsentiert sich die Loge in einer Ausstellung im städtischen Museum Schloss Rheydt in Mönchengladbach.
Wer also dort in der Nähe ist und sich für Freimaurerei interessiert, dem sei diese Ausstellung ans Herz gelegt.

„Das Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“

Dies ist ein Zitat von Vicco von Bülow alias Loriot über seine Lieblingshunderasse, die Möpse.

Was haben nun Möpse mit Freimaurern zu tun?
Zunächst einmal nichts.

Wenn man sich aber dem Begriff der Loge nähert, auf den wir Freimaurer ja kein Eigentumsrecht haben, findet man im 18. Jahrhundert den sogenannten „Mops-Orden“. Dieser war auch in Logen aufgebaut und nahm Anlehnung an freimaurerischen Logen, was vermutlich daran lag, daß zum Teil auch Freimaurer Mitglied dieser Logen des „Mops-Ordens“ waren.

Im Namen des Mopses ist ein kurzweiliger Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der sich dieser Vereinigung widmet.

Azubi bei den Freimaurern

Immer mal wieder haben wir auf diesen Seiten vom Aufbau unserer Loge und den drei Erkenntnisstufen Lehrling – Geselle – Meister in der Johannisloge geschrieben.

Und ebenso auf die weltumspannende Bruderkette hingewiesen.

Daher hier einmal ein Bericht vom anderen Ende der Welt aus Paraguay, freundlicher Weise in einem Wochenblatt in deutscher Sprache. Eine kleine Anekdote aus der weiten Welt.

Es geht wieder los …

Seit März 2020 haben auch wir unserer Arbeiten und Zusammenkünfte eingestellt. Natürlich haben wir uns an alle behördlichen Auflagen gehalten und insbesondere auch zum Schutz unserer älteren Brüder auf Zusammenkünfte verzichtet.

Wir haben zwar nach einiger Zeit auch die Segnungen moderner Technik zu schätzen gelernt und Logentreffen per Skype veranstaltet. So konnte man zumindest virtuell die Brüder wiedersehen und auch schauen, wie sich manch einer verändert hat. Den persönlichen Kontakt ersetzt dies aber natürlich nicht.

Nun geht es aber langsam wieder los.
Für unser schönes Logenhaus wurde ein Hygiene-Konzept entwickelt. Wir können einige Räume nutzen, teilweise nur mit geöffneten Fenstern, teilweise unter Nutzung von neu angeschafften Belüftungsanlagen. Andere Räume können mangels Lüftungsmöglichkeiten leider noch nicht wieder genutzt werden. Wegen notwendiger Abstände können nun auch, je nach Raum, weniger Brüder an einer Zusammenkunft teilnehmen.
Wir als eher kleine Loge sind da tatsächlich einmal im Vorteil.

So können wir in kleinem Rahmen unter Berücksichtung behördlicher Auflagen wieder arbeiten und uns treffen. Immer mit A H A (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) im Hinterkopf und mit dem Gedanken an die Brüder (und Schwestern), für die eine Corona-Infektion ein höheres Risiko darstellt.

Alle gemachten Pläne für das Jahr sind natürlich obsolet. Wir planen nun eher mit überschaubarem Horizont, und entscheiden weitestgehend „auf Sicht“.

So können wir aktuell auch keine Termine für Gästeabende planen, aber wir arbeiten natürlich auch daran.

Schauen Sie also demnächst gerne wieder hier herein, es kommt wieder etwas in Bewegung.

Und: Bleiben Sie gesund!

Corona

Auch vor uns Freimaurern macht Corona nicht halt.

Wir haben aktuell alle Veranstaltungen, sowohl unsere internen Treffen, als auch die Gästeabende, abgesagt.
Wir halten uns natürlich an alle Vorgaben, die uns durch die Stadt Hamburg gemacht werden, ebenso wie die anderen Logen im Bundesgebiet sich an die Vorgaben der jeweiligen Länder halten.

Über unsere Webseite und die auf der Kontaktseite hinterlegte Mailadresse können Sie weiterhin mit uns in Kontakt bleiben oder in Kontakt treten, persönliche Treffen können wir aber erst wieder nach Ende der Krise in Aussicht stellen.

Die freimaurerische Arbeit selbst, wird hoffentlich nicht eingestellt:
Es arbeitet ja jeder Freimaurer auch für sich und an sich. Da können alle Vorgaben und Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Und es steht zu hoffen, daß die Brüder auch in diesen schweren Zeiten Muße und Gelegenheit dafür finden.

In diesem Sinne:
Bleiben Sie uns gewogen

und

bleiben Sie gesund.