3-2-1 Voltaire!

Portrait von VoltaireFast auf den Tag genau vor 321 Jahren, nämlich am 21. November 1694 wurde François Marie Arouet in Paris geboren. Später gab er sich den Künstlernamen Voltaire.

Gesegnet mit messerscharfem Verstand, breiter Allgemeinbildung, und fließender Kenntnis mehrerer Sprachen schaffte er es bis an den Hof Friedrichs des Großen in Sanssouci, wo sich zwischen dem König und ihm, zwei Freimaurern, eine Freundschaft entwickelte.

Sein Humor soll einzigartig gewesen sein. Heute wäre Voltaire darum vermutlich Comedian, und zwar ein äußerst erfolgreicher. Oder ein  Philosoph, oder ein Bestsellerautor. Wer kann das schon sagen.

Auf seinem Sterbebett sagte Voltaire: „Ich sterbe in Anbetung zu Gott, in Liebe zu meinen Freunden, ohne Hass gegenüber meinen Feinden, und in Verabscheuung gegenüber dem Aberglauben.

Wir möchten Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, den Beitrag in Wikipedia über diesen Bruder sehr ans Herz legen.

Der Freitag über Helmut Schmidt und die Freimaurer

„Verteidigungsminister Helmut Schmidt“ (Quelle: Bundeswehr-Fotos)

Helmut Schmidt 1969 (Quelle: Bundeswehr-Fotos)

Obwohl Helmut Schmidt kein Freimaurer war (wir berichteten), stand er der Freimaurerei doch stets in Freundschaft sehr nahe, vergleichbar mit den Nicht-Freimaurern Albert Einstein und Albert Schweitzer. Oft besuchte er das Logenhaus in seiner Heimatstadt, lauschte den Vorträgen, und teilte hier und da auch mal augenzwinkernd Rüffel aus („Öffnet euch!“). Und wir öffneten uns ja auch brav.

Joachim Petrick schreibt nun in der Online-Ausgabe von der Freitag über ihn:

Nach meinem Wissen hat sich Helmut Schmidt bis ins Jahr 2015 weder als Politiker, Bundeskanzler, Herausgeber DER ZEIT sein Leben lang zu Ideen der Freimaurer bekannt. […]

Die Nähe zu Ideen der Freimaurer ist ja nicht zu beanstanden, wenn überhaupt, nur, dass er diese bis 2015, selbst als Herausgeber DER ZEIT, einer angeblich konfessionslos überparteilichen Wochenzeitung, im Dunklen ließ.

Die Nähe zu Nächstenliebe, Einigkeit, Brüderlichkeit und Toleranz ist also nicht zu beanstanden für Herrn Petrick, das finden wir gut.

Wir sind jedenfalls sehr, sehr dankbar, dass es Dich gab, Helmut! Tschüss!

Der Große Fluss

Ein wirklich schöner freimaurerischer Blog ist hagenunterwegs.
Hier ein Auszug aus Der Große Fluss:

»Jeden Morgen überquere ich den großen Fluss. Auf meinem Weg zur Arbeit in die pulsierende Metropole.

Umgeben von Menschen mit Kopfhörern auf den Ohren und Displays vor den Augen. Nicht wahrnehmend, was ihnen ihre Umgebung zu sagen hat.  (…) Weiterlesen >

Freimaurer-Schatz

Bijou der Loge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht, Bayreuth… überschreibt die Online-Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung (BSZ) vom 7. Oktober d. J. ihren Beitrag über das Freimaurermuseum von Bayreuth.

Die Johannisloge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht, so die BSZ, sei eine der ältesten Vereinigungen von Regensburg und habe aus Anlass ihres 250-jährigen Jubiläums ihr Archiv der Staatlichen Bibliothek Regensburg übergeben, und zwar „nicht nur zur dauernhaften Aufbewahrung in verschlossenen Depots, sondern ausdrücklich zur wissenschaftlichen Erforschung.“

Das abgebildete Foto der Staatlichen Bibliothek Regensburg zeigt das sog. Bijou – heute würde man sagen das Logo oder das Abzeichen – der Loge. Es ist im Musum zu bewundern.

Frei gemauert in der S-Bahn

Foto zeigt S-Bahn-Wagen mit zugemauerter Tür

Drei Monate ist es her, da hatten in Hamburg Unbekannte eine S-Bahn-Tür zugemauert. Später tauchte ein Video der Tat bei Youtube auf. Der Wunsch der Polizei, den Tätern damit auf die Spur zu kommen, hat sich leider bislang nicht erfüllt.

Die betroffene S-Bahn war am 28. April dieses Jahres vom Betriebsbahnhof Barmbek in Richtung Blankenese unterwegs, so die NWZ online vom 15. Juli. Erst auf dem Rückweg nach Altona sei der Zugführer auf die zugemauerte Eingangstür aufmerksam geworden.

Natürlich haben diese Vorgänge mit der Freimaurerei im Allgemeinen, und mit Licht und Wahrheit im Besonderen nicht das Geringste zu tun.

Aber man muss sagen, die handwerkliche Ausführung ist tadellos!

Foto: dpa

Die Sphinxe aus der Altstadt

Eine „archäologische Sensation mitten in Dresden“ vermeldete die Bild-Zeitung Online am 17.09. dieses Jahres. Bauarbeiter fanden im Vorjahr beim Ausbaggern einer Baugrube nahe des Zwingers zwei Sphinxe aus dem 19. Jahrhundert:

Sphinx, die in der Altstadt gefunden wurde

Wir können angesichts der Schönheit dieser Fundstücke verstehen, dass der tchechische Investor der Fund-Baustelle diese gerne für sich behalten würde. Doch die Fundstücke gehören der Freimaurerstiftung Dresden, dem ehemaligen Eigentümer des Eckgrundstücks an der Ostraallee.

Foto: Dirk Sukow, gefunden in: Bild Online v. 17.09.2015

Happy Birthday, Woz!

Portraitfoto von Steve WozniakIm Rampenlicht zu stehen, das überließ Steve Wozniak (hier sein Blog) lieber seinen bekannteren Weggefährten. Bill Gates beispielsweise. Oder natürlich Steve Jobs, mit dem zusammen er 1976 Apple Computer gründete. Dabei sähe die Welt heute anders aus, hätte es seine Erfindungen, allen voran den Apple 2 Computer, nicht gegeben.

Mehr aber noch als Technik-Freak ist Steve ein Menschenfreund. Und einfach ein prima Kerl, sagen alle, die ihn kennen.

Der könnte ein Freimaurer sein, dachten wir uns …  und in der Tat, the Woz, wie er von seiner internationalen Fangemeinde genannt wird, ist seit 1990 Mitglied der Großloge von British Columbia and Yukon. Am 11. August ist er 65 geworden.

Foto: Grand Lodge of British Columbia

Multikulti und der Mümmelmann

Über die folgende Konversation zwischen „multikulti“ und seinen Kumpanen aus dem Jahre 2006 stolperten wir erst letztens zufällig.

multikulti: Nabend leute! Ich wohn in Hamburg, und hab bei der u-bahn haltestelle wo ichwohne, immer ein komisches symbol gesehen. Ich wusste nie was das ist, aber seid demich vor kurzem das symbol der freimaurer gesehen hab, stellte ich eine seltsameähnlichkeit fest! Die haltestelle heisst: ,,Mümmelmannsberg„Ichhab das mit meinem handy fotografiert und ich versuch das bild hier reinzustellen!schaut es auch mal an, und mich würde interessieren was ihr davon hält :)

kittymambo: hamburg ist die hauptzentrale der freimaurer. und die haltestelle ist das entree. also nein, das ist doch nur nen zirkel, der darauf abgebildet ist.

c1h22o11: Zum Vergleich das Original:

zirkel
Ja, schonerschreckend, diese unglaubliche Ähnlichkeit….:|

lilie: ach ja, das Entree der Freimaurer ist diese Haltestelle.. mhm, binbeeindruckt von sovieltechnischem Können… ;-)

EngeldesZorns: Naja,Ähnlichkeit hat das schon,aber hey,welcher Geheimbund würde seine geheimen Insignienüberall hinterlassen,damit irgendwann jeder weiss:AHA!Geheimbund! Please!

Tommy137: Was bitteschön ist heutzutage an diesen „Freimaurern“ noch geheim?

EngeldesZorns: Wenn sie wirklich die Welt regieren sollten,wie einige behaupten,wär das doch etwasdumm,oder? Wie kann ma da eigentlich mitmachen^^

Tja, wie kann man die Welt regieren, und warum sollte man das wollen. Keine Ahnung, ehrlich. Wenn abends nach der Loge die Mitglieder, all die Maler, Klempner, Ingenieure und Sonstigen, wieder nach Hause gehen, haben sie sich wahrscheinlich nicht mal Gedanken darüber gemacht.

Aber wie man bei uns mitmachen kann, das wissen wir: Man besucht einen Gästeabend und bildet sich seine Meinung. Wie schon seit Jahrhunderten. Sie sind herzlich eingeladen. \(@_@)/

Buchvorstellung: Freimaurer heute

Der neue Militz. Zehn Portraits zeitgenössischer Freimaurer, von denen Sie gewiss die meisten kennen.

Der neue Militz. Zehn Portraits zeitgenössischer Freimaurer, von denen Sie gewiss die meisten kennen.

Wer sich für Freimaurerei interessiert, hat ihn wahrscheinlich gelesen, den Bestseller Freimaurer in 60 Minuten. Nun hat Philipp Militz ein neues Buch veröffentlicht: Nicht von gestern: Freimaurer heute – 10 Porträts zeitgenössischer Freimaurer. (Die Links führen zu amazon Rezensionen)

Militz‘ grundlegende Idee zum Schreiben des Buchs war zu sagen, okay — all die gekrönten Häupter, Nobelpreisträger, Musiker und Wohltäter, die Freimaurer waren, sind ja bekannt. Nur sind sie leider, leider schon mausetot. Man kann sie nichts mehr fragen. Und die lebenden Freimaurer „outen“ sich nicht, weil sie lieber Gutes tun, statt darüber zu sprechen. Weiterlesen >

Alles Mumpitz

… urteilen die Stuttgarter Nachrichten über Gemeinsamkeiten tatsächlicher Logen von heute mit den Geschichten von Schriftsteller Dan Brown. Im Rahmen ihres ausführlichen und erfreulich objektiven Berichts über einen Besuch der Loge Zu den 3 Cedern notieren die Redakteure:

Hier treffen sich keine Illuminaten, die okkultes Wissen zelebrieren. „Der Tempel entsteht in den Köpfen“, erklärt [Meister vom Stuhl] Frank, „und der Ritus soll einen raus aus dem Alltag führen. Er soll die Nachdenklichkeit und Konzentration erhöhen.“ Seit Mitbruder Dieterich ergänzt: „Die Rituale wirken wie eine Reset-Taste.“ Diese sinnbildliche Taste soll den gewohnten Lebensrhythmus durchbrechen.

Am Ende der Entdeckungsreise in die Hackländerstraße, so das Resumee, bliebe wenig übrig von der Vorstellung einer dunklen Geheimloge. Hier träfen sich keine Weltverschwörer, sondern im besten Fall 45 Weltverbesserer.