Fleming, Alexander

„Wenn Penicillin Kranke heilen kann, dann kann spanischer Sherry Tote ins Leben zurückbringen.“

Alexander Fleming, Entdecker des Penicillins, Freimaurer

Guter Rad ist teuer

Beginnen wir doch das Jahr mit einem neuen Freimaurer-Witz.

Diesmal geht es um einen unverschlossenen Brief ohne Marke, der dem Briefträger auffiel. Der Brief war „an den lieben Gott“ adressiert. Da der Brief offenbar von einem Kind stammte, entschloss sich der Briefträger, ihn zu lesen, um vielleicht helfen zu können.

Fahrrad, von einem Kind gemalt
Es stellte sich heraus, dass ein kleiner Junge ein Fahrrad gemalt hatte und den lieben Gott um 100 Euro bat, die seinen Eltern fehlten, um ihm diesen sehnlichen Wunsch erfüllen zu können.

Der Briefträger war Freimaurer, und so trug er den Wunsch des Jungen in seiner Loge vor. Spontan sammelten die Brüder Geld für das Kind. Es kamen 80 Euro zusammen, die der Briefträger dem Jungen, zusammen mit einem Gruß der Bruderschaft, in den Hausbriefkasten legte.

Am nächsten Morgen fand er einen neuen Brief an den lieben Gott in der Post. Er war von dem kleinen Jungen, der sich vielmals für das Geld bedankte, aber darum bat, das Geld doch beim nächsten Mal über jemand anders zu versenden, da die Freimaurer sich 20 Euro einbehalten hätten.

Drei Schlüssel für Regensburg

Wappen der Stadt Regensburg

Von verschiedensten Orten, wo es eine Loge gibt, haben wir schon berichtet, darunter Bad Krozingen, Mallorca, die Schweiz, Washington, Neuseeland und der Mond. Und im neuen Jahr führt uns dieser erste Bericht nach Bayern!
Genauer gesagt, nach Regensburg. Die Ausstellung der Loge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht vermittelt viel Hintergrundwissen nicht nur über die örtliche Loge, sondern auch über Freimaurerei an sich: Was ist Freimaurerei? Welches sind grundlegende Symbole? Was macht Freimaurerei seit Jahrhunderten so interessant für gebildete Menschen?
Wer nicht mal spontan nach Regensburg fahren kann, dem sei der einschlägige Bericht in der Onetz empfohlen.

Abbildung: Wappen der Stadt Regensburg, gemeinfrei

Großmeister: Bosbach folgt Vogel, Merkel und Templin

Die Vereinigten Großlogen von Deutschland, Dachverband der deutschen Freimaurerei (wir berichteten über den Zusammenhang zwischen Großlogen und Dachverband) haben einen neuen Großmeister. Für die Jahre 2015 bis 2018 folgt der Kölner Bruder Christoph Bosbach seinen bekannten Amtsvorgängern, darunter Theodor Vogel (1958-59), Konrad Merkel (1960-61) und Rüdiger Templin (2009-15). Besonders erfreulich aus Sicht von Licht und Wahrheit: Bosbach gehört wie wir dem christlichen Freimaurer-Orden an.

Mehr dazu auf der Homepage der Vereinigten Großlogen.

Foto: Christoph Bosbach, www.freimaurer.org

Genialer Galileo

Portrait von Galileo Galilei

Eventuell wussten Sie über den berühmten Philosophen, Mathematiker und Physiker Galileo Galilei (1564 – 1641), dass er vor dem Gericht der Inquisition stand, welches ihn zwang, von seiner Theorie abzuschwören. Aber von welcher Theorie? Dass die Erde nicht das Zentrum des Universums sei? Nein, deswegen nicht. Das hatte die Kirche bereits akzeptiert, Kopernikus und Kepler sei Dank.

Warum aber sonst stand Galileo vor Gericht?

Schuld war sein Begriff der Arbeit. Die Natur, so Galileo, war nicht rein passiv von Gott geschaffen, sondern vom Menschen mit erarbeitet! Diese Behauptung hatte die Kirche sehr erzürnt.

Falls Sie das Thema interessiert, empfehlen wir Ihnen den Bericht von Prof. Grün, dem Leiter der freimaurerischen Forschungs-Loge Quatuor Coronati.

Abb.: Galileo Galilei – Porträt von Justus Sustermans, 1636, gemeinfrei.

Freimaurer auf Mallorca

Satellitenbild der Insel Mallorca

Freimaurer auf Mallorca ehren ihre Verstorbenen, so stand es ja letztens in der deutschsprachigen Mallorca Zeitung zu lesen. Was, Sie lesen nicht regelmäßig die Zeitungen von Mallorca? Auch nicht, wenn es dort nicht weniger als neun Logen gibt? Dann bitte, machen Sie eine Ausnahme. Freimaurerei unter Palmen, hach! Angesichts des aktuellen Hamburger Schmuddelwetters kann man nur sagen: Beneidenswert.

Foto: Wikimedia Commons, NASA-Aufnahme, gemeinfrei

Über Aluhüte und Freimaurer

Aluminium-Block

Wer trägt einen Zylinderhut? Richtig, Schornsteinfeger, Dressurreiter und Freimaurer. Und wer trägt einen Aluhut? Nun, so nennt man einen Verschwörungstheoretiker.

Aluhüte behaupten beispielsweise, es seien nie wirklich Menschen auf dem Mond gewesen. Weitere Verschwörungstheorien ranken sich um 9/11, Kennedy, Marilyn und -natürlich- die Freimaurer. Kennen wir alles, leider. Und der Stoff geht nicht aus.

Man kann sagen: Je absurder, desto Aluhut. Einen lesenswerten Artikel fanden wir in der Mainpost.

Abbildung: Wikimedia, Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

Die Freimaurer in Deutschland legen zu

Rauher_Stein_Schatten
„Nach einem jahrzehntelangen Mitgliederrückgang verzeichnen die Freimaurer in Deutschland wieder einen Zuwachs.“, vermeldet die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.
Weiter:

„Demnach liegt die Zahl der Freimaurer derzeit bei rund 15.500 und damit um etwa 1.300 höher als 2011 (plus neun Prozent). [Man] begründet das Plus unter anderem damit, dass die Großlogen, Logen und einzelne Freimaurer ihre Internetpräsenz stark ausgebaut haben. […]“

Das mag der Grund sein, ja. Oder es liegt daran, dass Menschen in Krisenzeiten wieder mehr zusammenrücken. Oder dass Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz gegenüber der Karriere und dem finanziellen Vermögen wieder an Bedeutung gewinnen. Oder dass die weltumspannende Bruderkette funktioniert und man sich jederzeit auf Brüder in über 150 Ländern verlassen kann. Oder, oder, oder …

Wie dem auch sei, über den Zuwachs freuen wir uns sehr. Auch Sie sind uns mehr als willkommen, wenn Sie möchten.

3-2-1 Voltaire!

Portrait von VoltaireFast auf den Tag genau vor 321 Jahren, nämlich am 21. November 1694 wurde François Marie Arouet in Paris geboren. Später gab er sich den Künstlernamen Voltaire.

Gesegnet mit messerscharfem Verstand, breiter Allgemeinbildung, und fließender Kenntnis mehrerer Sprachen schaffte er es bis an den Hof Friedrichs des Großen in Sanssouci, wo sich zwischen dem König und ihm, zwei Freimaurern, eine Freundschaft entwickelte.

Sein Humor soll einzigartig gewesen sein. Heute wäre Voltaire darum vermutlich Comedian, und zwar ein äußerst erfolgreicher. Oder ein  Philosoph, oder ein Bestsellerautor. Wer kann das schon sagen.

Auf seinem Sterbebett sagte Voltaire: „Ich sterbe in Anbetung zu Gott, in Liebe zu meinen Freunden, ohne Hass gegenüber meinen Feinden, und in Verabscheuung gegenüber dem Aberglauben.

Wir möchten Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, den Beitrag in Wikipedia über diesen Bruder sehr ans Herz legen.