Beiträge zum Stichwort ‘Dan Brown’

Alles Mumpitz

… urteilen die Stuttgarter Nachrichten über Gemeinsamkeiten tatsächlicher Logen von heute mit den Geschichten von Schriftsteller Dan Brown. Im Rahmen ihres ausführlichen und erfreulich objektiven Berichts über einen Besuch der Loge Zu den 3 Cedern notieren die Redakteure:

Hier treffen sich keine Illuminaten, die okkultes Wissen zelebrieren. „Der Tempel entsteht in den Köpfen“, erklärt [Meister vom Stuhl] Frank, „und der Ritus soll einen raus aus dem Alltag führen. Er soll die Nachdenklichkeit und Konzentration erhöhen.“ Seit Mitbruder Dieterich ergänzt: „Die Rituale wirken wie eine Reset-Taste.“ Diese sinnbildliche Taste soll den gewohnten Lebensrhythmus durchbrechen.

Am Ende der Entdeckungsreise in die Hackländerstraße, so das Resumee, bliebe wenig übrig von der Vorstellung einer dunklen Geheimloge. Hier träfen sich keine Weltverschwörer, sondern im besten Fall 45 Weltverbesserer.

Dan Brown: Studis, Softdrinks und Symbole

Vorlesungssaal, gefällt mit Studenten, in einer Universität

Dr. Robert Langdon ist Professor an der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts. Er hat zwei besondere Eigenschaften. Erstens ist er nämlich Experte für religiöse Ikonologie und Symbologie. Zweitens ist er keine lebende Person.

Dr. Langdon ist eine Romanfigur des amerikanischen Schriftstellers Dan Brown. Mit seinem Scharfsinn, seiner Kraft und seiner Tugendhaftigkeit erinnert Langdon stark an Sherlock Holmes. Ob das wohl daran liegt, dass Brown möglicherweise Freimaurer ist, so wie es Conan Doyle war? Das wissen wir nicht. Was wir aber wissen, ist dass Langdon im Roman Das Verlorene Symbol mit Studenten die Stadtkarte von Washington bespricht, welche ja „geheime freimaurerische Symbole“ enthalten soll … Weiterlesen >