Beiträge zum Stichwort ‘Regensburg’

Drei Schlüssel für Regensburg

Wappen der Stadt Regensburg

Von verschiedensten Orten, wo es eine Loge gibt, haben wir schon berichtet, darunter Bad Krozingen, Mallorca, die Schweiz, Washington, Neuseeland und der Mond. Und im neuen Jahr führt uns dieser erste Bericht nach Bayern!
Genauer gesagt, nach Regensburg. Die Ausstellung der Loge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht vermittelt viel Hintergrundwissen nicht nur über die örtliche Loge, sondern auch über Freimaurerei an sich: Was ist Freimaurerei? Welches sind grundlegende Symbole? Was macht Freimaurerei seit Jahrhunderten so interessant für gebildete Menschen?
Wer nicht mal spontan nach Regensburg fahren kann, dem sei der einschlägige Bericht in der Onetz empfohlen.

Abbildung: Wappen der Stadt Regensburg, gemeinfrei

Freimaurer-Schatz

Bijou der Loge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht, Bayreuth… überschreibt die Online-Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung (BSZ) vom 7. Oktober d. J. ihren Beitrag über das Freimaurermuseum von Bayreuth.

Die Johannisloge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht, so die BSZ, sei eine der ältesten Vereinigungen von Regensburg und habe aus Anlass ihres 250-jährigen Jubiläums ihr Archiv der Staatlichen Bibliothek Regensburg übergeben, und zwar „nicht nur zur dauernhaften Aufbewahrung in verschlossenen Depots, sondern ausdrücklich zur wissenschaftlichen Erforschung.“

Das abgebildete Foto der Staatlichen Bibliothek Regensburg zeigt das sog. Bijou – heute würde man sagen das Logo oder das Abzeichen – der Loge. Es ist im Musum zu bewundern.

Der Smiley von Regensburg

 

Regensburger Smiley mit Krone aus dem Rokoko

„Bei den Vorbereitungen zur Jubiläums-Ausstellung der Regensburger Johannis Freimaurerloge Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht fiel dem Kuratoren-Team um Dr. Wolfgang Neiser und Tanja Leiminger der kuriose Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert in die Hände.“, berichtet die Online-Ausgabe des Regensburger Wochenblatts vom 29. Mai 2015.

Und weiter: „Der erste Regensburger Smiley mit Krone aus dem Rokoko schmückt einen Bericht über die Gründung der französischen Freimaurer-Loge, der 1771 in der Stadt gedruckt wurde. […] Als Erfinder des Smileys galt bisher der Amerikaner Harvey Ball aus Massachusetts. Der Werbegrafiker zeichnete im Jahr 1963 das gelbe Grinsegesicht im Auftrag einer Versicherungsgesellschaft.“

Der Smiley ist also eine freimaurerische Erfindung! Aha.

Wieder was dazugelernt.  :)

Abbildung: Kupferstich von 1771, gemeinfrei. Foto: Historisches Museum, Regensburg 2015.