Willkommen zur traditionellen hanseatischen Freimaurerei

Unsere Homepage ist wie unsere Loge: Lebendig. Wir stellen nicht einfach eine kunterbunte Visitenkarte ins Netz, sondern alle 1-2 Wochen Aktuelles, Grundlagen, Reiseberichte und mehr.

Und das sind die zentralen Fragen unserer Besucher:

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Viel Spaß beim Lesen wünscht
die Johannisloge
Licht und Wahrheit

Blau, blau, blau sind alle meine Farben

wie es in dem Volkslied aus dem 19. Jahrhundert heisst, so ist es auch bei uns.

Blau ist seit hunderten Jahren traditionell die Farbe der Johannislogen. Es ist symbolisch die Farbe der Treue, der Freundschaft und des Himmels (für nähere Informationen sei auf das Freimaurer-Wiki verwiesen).

Einen aus der Ferne betrachtet schönen Weg, mit dieser traditionellen Farbe umzugehen, hat eine Schweizer Loge gefunden: In Aarau erhielt das «Wielandhaus» der Freimaurer, ein Bürogebäude, in dem auch die Loge «Zur Brudertreue» ihren Sitz hat, eine neue Fassade. Diese Fassade erscheint, je nach Lichteinfall, blau oder eher grün.

Da das Gebäude ohnehin saniert werden musste, wurde dabei gleich die Fassade freimaurerisch gestaltet.

Wobei das gesamte Gebäude schon bei seiner Errichtung als „schwebender Stein“ erbaut wurde, auch hier ein kurzer Verweis auf das Freimaurer-Wiki.

Einen schönen Bericht darüber finden Sie in der Aargauer Zeitung. Und wer weiß, vielleicht bietet sich ja, wenn die aktuelle Situation überwunden ist, die Gelegenheit, das Gebäude auch einmal „in Echt“ anzuschauen.

Freimaurer-Forschung

Vieles an der Freimaurerei scheint geheimnisvoll.
Ist es aber zumeist nicht – wir berichteten mehrfach.

Was aber auch für uns interessant ist, aber teilweise im Dunkel liegt, ist die Geschichte der Freimaurerei, der Ursprung unserer Logen und Großlogen, die Herkunft unserer Rituale und vieles mehr.
Das hat zur Gründung verschiedener „Forschungslogen“ bzw. Forschungsgesellschaften geführt, die ihren Platz innerhalb von Großlogen gefunden haben.

Es gibt aber auch eine von Großlogen unabhängige Forschungsgesellschaft, die Wolfstieg-Gesellschaft. Informationen zur Wolfstieg-Gesellschaft e. V. finden Sie auch auf https://wolfstieg-gesellschaft.org/.

Die Abordnung Nordrhein der Wolfstieg-Gesellschaft e. V. veranstaltet am Montag, dem 9. November 2020 um 20.00 Uhr einen freimaurerischen Vortrag in Kalkar. Das Thema des Vortrages wird “Das Ritual und sein Geheimnis” sein. Wer in der Nähe ist, und sich für den Vortrag interessiert, dem sei dieser Bericht dazu ans Herz gelegt.

Wie hältst du’s mit der Religion?

Die „Gretchenfrage“, in Goethes Faust I stellt Margarete, genannt Gretchen, der Hauptfigur Heinrich Faust die Frage:

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.“

Nun, wir Freimaurer sind da grundsätzlich offen, jeder so, wie er mag.

Unsere Loge gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, dem Freimaurerorden. Dieser schreibt auf seiner Homepage:
„… Dieser Freimaurerorden ist aber keineswegs eine Religionsgemeinschaft und will/kann es auch nicht sein. Für uns ist es nicht von Bedeutung, welcher christlichen Konfession der einzelne Bruder angehört. Ebenso verlangen wir keine Zugehörigkeit zu einer Kirche, allerdings – und so steht es auch in unserer Ordensregel – wir verlangen das Bekenntnis zur Lehre Jesu Christi, wie sie in der Heiligen Schrift enthalten ist und zum Bekenntnis eines höchsten Wesens (supreme being), welches wir als den „Dreifach Großen Baumeister der ganzen Welt“ verehren.“

Wie sieht es aber anders herum aus, wie hält es die Kirche mit den Freimaurern?

Hier ist insbesondere das Verhältnis der Römisch-Katholischen Kirche zur Freimaurerei zu beachten. In insgesamt 20 Rechtsakten haben Päpste seit dem 18. Jahrhundert die Freimaurer als Geheimbündler, Häretiker und Feinde des Glaubens verurteilt. Dies führt soweit, daß Katholiken, wenn sie Mitglied einer Loge sind, von der Exkommunikation bedroht sind.

Um so interessanter ist ein Beitrag über die Präsentation eines Buches von Monsignore Weninger, Priester, Ex-Diplomat und Vatikan-Mitarbeiter, auf der Webseite der katholischen Kirche von Österreich. In seinem Buch plädiert Monsignore Weninger für Aussöhnung von Kirche und Freimaurern. Den hochinteressanten Artikel finden Sie hier.

Freimaurer in Mönchengladbach

Viele Logen nutzen ein Jubiläum, um sich einer grösseren Öffentlichkeit zu präsentieren, so auch die Loge „Vorwärts“ in Mönchengladbach, die in diesem Jahr 175 Jahre alt wird.
Aus diesem Anlass präsentiert sich die Loge in einer Ausstellung im städtischen Museum Schloss Rheydt in Mönchengladbach.
Wer also dort in der Nähe ist und sich für Freimaurerei interessiert, dem sei diese Ausstellung ans Herz gelegt.

„Das Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“

Dies ist ein Zitat von Vicco von Bülow alias Loriot über seine Lieblingshunderasse, die Möpse.

Was haben nun Möpse mit Freimaurern zu tun?
Zunächst einmal nichts.

Wenn man sich aber dem Begriff der Loge nähert, auf den wir Freimaurer ja kein Eigentumsrecht haben, findet man im 18. Jahrhundert den sogenannten „Mops-Orden“. Dieser war auch in Logen aufgebaut und nahm Anlehnung an freimaurerischen Logen, was vermutlich daran lag, daß zum Teil auch Freimaurer Mitglied dieser Logen des „Mops-Ordens“ waren.

Im Namen des Mopses ist ein kurzweiliger Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der sich dieser Vereinigung widmet.